Es geht wieder aufwärts
1. Kabelverlegungsarbeiten/Nachbesserungsarbeiten
Am letzten Freitag und an diesem Dienstag fanden Gespräche mit der Firma Kellner Telekom statt, die von NetCologne beauftragt worden ist, die bisherige, mangelhafte Ausführung der Bauarbeiten bei der Verlegung des Glasfaserkabels auszubessern – die damalige Firma aus Berlin ist zwischenzeitlich pleite. Im Rahmen dieses Gespräches wurde eine Sammlung von Bildaufnahmen von markanten Stellen auf der Straße und an privaten Grundstücken überreicht und es fand eine Begehung des Bonner Walls statt, um einzelne Stellen zu begutachten. Es ist uns zugesichert worden, dass alle berechtigten Mängel unverzüglich behoben werden sollen.
2. Straßenreinigungsarbeiten
Mit dem zuständigen Leiter der AWB ist es ähnlich gelaufen – d. h. wir haben auf die Kritikpunkte hingewiesen und die neuralgischen Stellen ebenfalls besichtigt. Wir haben zwischenzeitlich festgestellt, dass gründlicher gereinigt wird. Trotzdem werden wir ab ca. Mitte Juni die Gelegenheit wahrnehmen, die Putzkolonnen stärker unter der Lupe zu nehmen, um eine adäquate Leistung zu erreichen. Für den Monat Juni ist seitens der AWB eine Art „Grundreinigung“ zugesichert worden. An dieser Stelle sollte wir aber die eigenen Grundstücke und Parkplätze stärker unter der Lupe nehmen, um mit gutem Bespiel zu zeigen, welche Standards wir erwarten.
3. Straßengestaltung für LKW-Anlieferungen – Planungsgespräch mit der Stadt
Nach Abstimmung mit den am häufigsten und am schwersten betroffenen Firmen soll ein Gespräch mit Christoph Kozubski vom Amt für Strassen- und Verkehrstechnik am 18.06.2008 stattfinden, um die optimale Lösung für LKW-Anlieferungen am Bonner Wall zu erörtern.
Hierzu sind bereits die Firmen Granderath, Kehr, Köln Advent GmbH, Leyendecker, Schmitt Söhne, Stiller und Wrede angesprochen worden.
Wenn weiteres Interesse besteht, bitte ich um eine kurze, formlose Mitteilung.
4. Längster Desch
Der Längste Desch findet am Samstag/Sonntag, den 20./21. September statt. Die IG hat bereits mit der IG Severinsviertel Kontakt aufgenommen und ähnlichen Platzbedarf wie im vorigen Jahr angemeldet. Bereits angemeldet bei der IG haben sich die Firmen ASVC, Brünker & Heinemann, Kehr, Leyendecker, MotorLust und Schmitt Söhne. Der Taxiruf, der seit Jahren dabei ist, wird sich zu uns stellen. Auch in diesem Falle bitte ich bei bestehendem Interesse um eine entsprechende Mitteilung.
Antwort bzgl. einer Einladung der CDU Köln, AK Einkaufen & Tourismus | SB 1 Innenstadt und Deutz
Sehr geehrter Herr Musto,
zuerst herzlichen Dank für die Zusendung der Einladung. Bedauerlicherweise behandeln Sie nur die "Innenstadt und Deutz", ansonsten hätte ich als "Südstädter" gern an dieser Veranstaltung teilgenommen.
Aufgrund der Ihnen sicherlich bekannten Ereignisse der letzten Jahre bedingt durch die Bauarbeit für die Nord-Süd-Bahn im inner- als auch südstädtischen Bereich der Stadt wäre ein Aufgreifen dieser Thematik für diesen Stadtbereich unbedingt zu empfehlen. Fast alle Unternehmen in der Südstadt, ob Handel oder Hotel, müssen erhebliche, wirtschaftliche Nachteile seit Beginn dieser Baumaßnahme 2004 verkraften.
Zwischenzeitlich durch die Sperrung des Chlodwigplatzes und die damit verbundene Verkehrsumleitung ist die Gesamtsituation noch mehr erschwert worden und auch die an der Bonner Strasse ansässigen Unternehmen bekommen die Folgen jetzt zu spüren.
Ob Besucher oder Einwohner, ob Kunde oder Tourist - die Aussage ist immer die Gleiche: "Köln ist eine einzige Baustelle - wie kommen Sie damit überhaupt zu Recht?" Wir kommen damit nicht zu Recht - wir versuchen augenblicklich zu überleben! Es wäre an der Zeit, dass die politischen Verantwortlichen mehr um die wirtschaftlichen Folgen und weniger um Ihre große Visionen kümmern würden.
Der heutige Zeitungsartikel in der KStA/Quer durch Köln zum Thema "Politiker fürchten ein Chaos - Die Pläne für die Nord-Süd-Bahn sollen auf den Prüfstand" ist ein klassisches Beispiel für das gesamte dilettantische Vorhaben und ist mehr als beunruhigend - wer hat und wie ist dieses Vorhaben geplant worden? So kann man nicht mit den Bürgern und Firmen dieser Stadt und ihren Steuergeldern umgehen!
Mit freundlichen Grüßen
Michael Baker
Inserat im Kölner Stadtanzeiger am Do., den 03.04.2008
Erste Neuigkeiten für 2008 – Wie geht’s mit dem Bonner Wall weiter?
Am letzten Freitag, den 8. Februar 2008 fand ein zweistündiges Gespräch mit Herrn Harzendorf, Amtsleiter für den Bereich Straßen und Verkehrstechnik, zusammen mit Frau Stolte-Neumann, Herrn Lachmann und Herrn Mück statt.
Hauptthemen dieses Gespräches waren wie folgt:
- Darstellung der bisherigen Entwicklung seit 2005 und die Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung
- Unverständnis der IG-Mitglieder für die unverhältnismäßige Dauer der Baumaßnahmen und der Aufschiebungen
- Bildliche Dokumentation der gegenwärtigen Situation und Missstände am Bonner Wall
- Erörterung unserer Wünsche bzw. Anforderungen für die Wiederherstellung/Neugestaltung
Im weiterführenden Gespräch gab es Information zur geplanten Vorgehensweise der Stadt Köln, die sich wie folgt zusammenfassen lässt:
- Die Wiederherstellung/Neugestaltung gliedert sich in drei Abschnitten, wobei ein neues Problemfeld „Netcologne/Glasfaserverkabelung“ zu berücksichtigen ist.
- Der Abschnitt zwischen Ohmstraße und Zugweg soll in diesem Jahr fertig gestellt werden und der Abschnitt zwischen Zugweg und Vorgebirgsstraße wird voraussichtlich 2009 abschlossen sein; der Abschnitt zwischen Ohmstraße und Bonner Straße konnte im Detail wegen der Abhängigkeit von den Plänen für die Bonner Straße und für die Haltestelle nicht besprochen werden.
- Um den IG-Mitgliedern eine detaillierte Übersicht und Information über alle geplanten Maßnahmen zu geben und damit sie alle Ihrer Fragen, Sorgen und Wünsche mit dem zuständigen Amt besprechen können, wurde ein Gespräch mit allen IG-Mitgliedern vor Ort vereinbart. Zu den zu besprechenden Themen gehören
- die Pläne für den gesamten Abschnitt von der Vorgebirgstraße bis zur Bonner Straße
- die bauzeitliche Abwicklung für die Straßenabschnitte
- die Ziele für 2008/2009.
Zu diesem Gespräch soll Herrn Peter, Projektleiter RheinEnergie, ebenfalls eingeladen werden. Dieses Gespräch soll im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung stattfinden. Diese sollte vorgezogen werden und am 15. April um 19.00 Uhr stattfinden.
Erstmaliges Mitwirken der IG Bonner Wall beim „längsten Deesch vun Kölle“ am 15. und 16. September 2007
Die Interessengemeinschaft Bonner Wall wurde in 2006 gegründet, um die Attraktivität als „Einkaufsstraße“ für Handel, Handwerk und Dienstleistungen gegenüber der bisherigen und potentiellen Kunden zu steigern.
Bedingt durch die umfangsreichen Baumaßnahmen seitens der KVB und der Rheinenergie im Zuge des Ausbaus der Nord-Süd-Bahn hat der Bonner Wall erhebliche Umsatzverluste durch den stark reduzierten Verkehrsfluss zu verzeichnen, die es jetzt gilt, wieder wettzumachen.
Beispielsweise haben die Mitgliedsfirmen eine Werbekampagne entwickelt, um die Kunden auf die Einkaufsmöglichkeiten am Bonner Wall fortlaufend aufmerksam zu machen. In 2007 gab es drei doppelseitige Anzeigen, bei denen die Mitgliedsfirmen sich unter dem jeweiligen Schwerpunkt persönlich vorstellen könnten.
Mit der Teilnahme am „Längsten Deesch vun Kölle“ hat sich die IG zum Ziel gesetzt, einerseits zum Erfolg dieses Festes mit einer interessanten Auswahl an Firmenpräsentationen beizutragen und anderseits die Verbraucher aus der Südstadt und der Umgebung auf die Angebotsvielfalt des Bonner Walls hinweisen.
Am Fest selbst werden folgende Firmen, auch im Namen nicht anwesender Mitgliedsfirmen, teilnehmen und eine Vielzahl von attraktiven Aktivitäten durchführen, um anhand von Prospektmaterial ihre Produkte und Dienstleistungen unter Beweis zu stellen z. B.:
- Der Umbau eines Autos auf Gas wird von der Firma Brünker und Heinemann vorgeführt und die Vorteile für Umwelt und Autofahrer erklärt. Darüber hinaus wird das Thema „Bosch-Konzept“ als Dienstleistung und der Einbau von Zusatzheizungen behandelt.
- Firma Kehr, Fliesen und mehr, wird eine Schantall aus der Aktion „Die Jecken Höhner von Kölle“ mit Fliesen bekleben, um die ausgefallenen, gestalterischen Möglichkeiten ihres Handwerks zu demonstrieren
- Aus dem umfangreichen Möbelsortiment seines Hauses wird die Firma Leyendecker individuell einstellbare Wohlfühlsessel als Ergänzung zu seiner wertvollen Fernsehmöbelausstellung präsentieren, die im Fernsehstudio der Fa. ECS zu besichtigen ist.
- Die Firma Motorrad Lust wird das optimale Fahrzeug für die Stadt präsentieren – der Roller. Mit einer Auswahl an verschiedenen Modellen wird deren Eignung für den Stadtverkehr, für die schnelle Fahrt zum Treffpunkt und das kinderleichte Parken demonstriert.
- Als Beispiel für die vielfältigen Tätigkeiten in Karosserie- und Lackierbetrieben wird die Firma P. Schmitt Söhne Karosseriebau ausgestanzte Tierformen lackieren und anhand einer beschädigten Motorhaube die sanfte Ausbeultechnik demonstrieren..
Die Interessengemeinschaft wird ebenfalls vertreten sein und wird auf die Vielfalt ihrer Mitgliedsfirmen hinweisen. Hierfür werden unter anderen Flyer zusammen mit „Give-aways“ verteilt, die über das breite Dienstleistungsspektrum am Bonner Wall informieren.
Köln, den 23. Juli 2007
Baustellen und ihre Folgen
Baumaßnahmen von KVB und Rheinenergie, Verkehrsumleitungen, irreführende Beschilderungen wegen der Nord-Südbahn haben ihre Spuren in einigen Stadtteilen hinterlassen.
Nicht nur optisch ist das Stadtbild eine Zumutung für Besucher und Einwohner gleichermaßen, auch wirtschaftlich haben die Baumaßnahmen inzwischen ernste Konsequenzen für viele: der Handel in manchen Straßenzügen hat mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen, Arbeitsplätze sind in Gefahr. Für manch einen steht gar die Existenz auf dem Spiel
Die Informationspolitik der planenden Stellen und durchführenden Firmen wird im allgemeinen als mangelhaft bezeichnet - Terminüberschreitungen um mehrere Monate gehören zur Tagesordnung.
Auch der Bonner Wall mit seinen rund 40 Betrieben und Unternehmen hat feststellen müssen, daß er überhaupt nicht bedacht oder berücksichtigt wurde. In der Stadtverwaltung war man überrascht, zu erfahren, dass der Handel am Bonner Wall durch die Baumaßnahmen ebenfalls stark in Mitleidschaft gezogen wurde. Umsatzeinbußen von ca. 30% sind für ein kleines Unternehmen existenzbedrohend.
Eine IG für alle
Um den wirtschaftlichen Erfolg trotz Baumaßnahmen und Verkehrsumleitungen in der Kölner Südstadt weiterhin sicherzustellen, haben sich zahlreiche hier ansässige Unternehmen zu einer Interessengemeinschaft unter dem Leitsatz "Einkaufen und Service am Bonner Wall" zusammengeschlossen. Ziel unserer Gemeinschaft ist es zunächst, den Bonner Wall für die Besucher und Kunden verkehrstechnisch wieder zugänglicher zu machen. Und wir wollen allen Kunden signalisieren, dass wir weiterhin mit dem gewohnten Umfang an Angeboten und Leistungen für Sie da sind.
Mittelfristig wollen wir den Bonner Wall und seinen bunten Branchenmix als attraktive, vielfältige Einkaufsmöglichkeit für Service, Dienstleistung und Einzelhandel präsentieren:
Ob Sie Haus oder Wohnung bauen, neu einrichten oder verschönern, ob Sie ein neues Auto kaufen oder Ihr altes reparieren lassen möchten - wir haben, was Sie suchen: Fliesen, Sanitärbedarf, Handwerker, Haushaltsgeräte, Werkstatt...! Hier finden Sie aber zum Beispiel auch südländische Köstlichkeiten, Getränke jeder Art für jede Gelegenheit oder alles für's Haustier, für Fitness, Freizeit oder Sport.
Bonner Wall - ein Besuch lohnt sich immer!
